31. Januar 2026

Bücher und Musik für den Krankenhausaufenthalt

Nach der Rückenoperation werden Sie viel Zeit im Bett verbringen. Sie sollten deshalb ihre Umgebung positiv in Ihrem Sinne gestalten. Sorgen Sie für Abwechslung und Ablenkung durch Lesestoff und Musik.

Die wichtigsten Punkte zum Lesen und Musik nach der Rücken-OP:

  • Freunden Sie sich mit elektronischen Büchern und Hörbüchern an.
  • Zeitschriften und Taschenbücher sind ein guter Ersatz für schwere Bücher.
  • Nehmen Sie Musik für verschiedene Stimmungen mit.

Digitale Möglichkeiten

buchkopfhoerer_sh_207722809Ob Smartphone, Tablet oder Notebook, diese Hilfsmittel erschliessen uns in der Klinik ganz neue Möglichkeiten. Vorbei ist die Zeit, als wir nur die Bücher lesen konnten, die jemand mitgebracht hat. Die meisten Kliniken verfügen heute über ein Gast-WiFi über das Sie Zugriff auf digitale Bibliotheken, Hörbücher und Musik haben. Richten Sie sich die Zugänge zu den Anbietern der Medien ein, bevor Sie in die Klinik eintreten. Erfragen Sie beim Eintritt die Zugangsdaten zum Gast-WiFi und testen Sie es schon mal aus. So können Sie auch in Kontakt zu den Social Networks bleiben. Sollte Ihre Klinik nicht über ein Wi-Fi verfügen, können Sie die digitalen Bücher und die Musik vorher bereits auf das Gerät ablegen.

Bücher

Packen Sie  keine zu schweren Bücher ein. Nach der OP kann man schwere “Schmöker” kaum halten beim Lesen, weder im Bett noch im Sitzen. Besser geeignet sind Taschenbücher oder Zeitschriften. Bitten Sie ihre Besuche, Ihnen Lesestoff mitzubringen. So brauchen Sie diesen nicht selber ins Spital zu tragen. Vergessen Sie ihre Brille nicht und achten Sie auf Bücher mit grosser Schrift. Ausserdem besteht meist eine Möglichkeit Bücher in der Spitalbibliothek auszuleihen. Fragen Sie auch hier nach Taschenbüchern.

Musik

Obwohl ein Krankenhausaufenthalt wohl die perfekte Situation wäre, über sein Leben nachzudenken, ist es einfach nicht inspirierend, in einem sterilen weißen Raum zu liegen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Nach meinen Rückenoperationen wollte ich nicht stunden- und tagelang ohne Ablenkung auf eine weiße Wand im Krankenhaus starren. Deshalb habe ich meine Lieblingsmusik eingepackt, damals noch auf CD. Meine Jahrgängerinnen haben sicher noch so ein Gerät.

Nehmen sie ihre Lieblingsmusik in das Spital mit. Vergessen sie die Kopfhörer nicht! Musik lenkt von den Schmerzen ab und hilft etwas dem “Spitalalltag” zu entfliehen. Versuchen sie Musik für verschiedene Gemütszustände wie  zum Beispiel Träumen, Motivation oder Meditation auszuwählen.

  • Klassik hilft gegen Ängste und Schmerzen, stärkt das Herz-Kreislauf-System, steigert Konzentration und Gedächtnis und mobilisiert das Immunsystem.
  • Pop-oder Schlagermusik ist ein Muntermacher. Sie wirkt stimmungsaufhellend und motivationssteigernd.

Musik geht über die Ohren durch den Hörnerv direkt ins Gehirn. Unter anderem ins limbische System, wo das Zentrum der Gefühle sitzt. Beim Musikhören werden das Motivationshormon Dopamin und das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet. Dabei werden Emotionen, Aufmerksamkeit, das Bewegungs- und das Sprachzentrum sowie das Gedächtnis aktiv angesprochen.

Fazit

Ob lesen oder Musik hören, beides sind Techniken, um sich abzulenken. Sie können aber auch die Zeit im Bett nutzen, um zum Beispiel eine neue Meditation mit der entsprechenden Musik zu lernen oder sich endlich mal Zeit für ein Hörbuch zu nehmen. Wie Sie es auch immer einrichten, es sollte einfach in der Handhabe, spannend und erheiternd sein.

In diesem Sinne beste Grüsse, ihre Sibylle

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