28. September 2020

Über mich

 

Hallo

Ich bin Sibylle. Ich lebe in einer wunderbaren Beziehung, bin Mutter, Pflegefachfrau, treibe Sport, reise gerne um die Welt, bin Österreicherin, lebe in der Schweiz und schreibe hier zu den Themen Rückenproblemen und Rückenschmerzen.

Und ich bin am Rücken operiert. Sechsmal um genau zu sein.

Zwischen meinem 34 und 41 Lebensjahr habe ich mehrere Bandscheibenvorfälle erlebt. Den Ersten in der Nacht vor meinem 34. Geburtstag, beim Heben einer Patientin im Krankenhaus. Dieser Bandscheibenvorfall war nicht das erste Gesundheitsproblem in diesem Jahr. Aber er hat meine Gesundheitsprobleme auf eine neue Stufe gehoben. Danach folgten in schneller Folge mehrere Operationen, Reha-Aufenthalte und weitere Vorfälle. Sie gingen einher mit Lähmungen in den Beinen, dem Darm und der Blase.

Nachdem die Schmerzen ein fast unerträgliches Mass angenommen hatten und ich die ganze Zeit starke Schmerzmittel einnahm, entschloss ich mich zu einer Versteifungsoperation. An meinem 40. Geburtstag, im gleichen Jahr, habe ich dann eine einschneidende Entscheidung getroffen. Ich habe mich entschieden, mein Leben so zu ändern, dass diese Gesundheitsprobleme aufhören. Ich habe während dieser Zeit die Gewissheit entwickelt, dass meine Gesundheitsprobleme der Spiegel meiner Seele, also meines damaligen Lebens und meiner Einstellung dazu sind. Schrittweise habe ich mein Leben verändert. Ich habe die starken Schmerzmittel selbst abgesetzt und mit positiver Lebenseinstellung mein Privatleben neu geordnet.

Lange Zeit konnte ich auch mit meinen Rückenproblemen wieder in der Pflege arbeiten. Bis zu dem Zeitpunkt im Sommer 2014,  als ich wieder über meine körperlichen Grenzen gegangen bin und mir keine eigentlich notwendigen Pausen genommen habe. In einem Urlaub begannen dann die Schmerzen in der Leiste und Taubheitsgefühl im linken Bein. Nach einer langen Abklärungsphase durch die Ärzte wurde  zweimal der eingeklemmte Nerv in der Leiste operiert. Im Zuge der Untersuchungen stellten sich auch neue Bandscheibenvorfälle heraus.

Nach langen Überlegungen und Nachdenken entschloss ich mich meinen Beruf als Pflegefachfrau im Akutspital aufzugeben. Dies war keine leichte Entscheidung, da ich mit “Leib” und “Seele” Pflegende bin.

Ich mache nun eine Weiterbildung zum Coach, Supervisorin und Moderatorin. Dies Ausbildung ist sehr interessant und sehr herausfordernd. Aber ich führe wieder ein “fast” schmerzfreies, glückliches Leben.

Die Grundlage dazu gibt mir der achtsame Umgang mit meinem Körper und meiner Seele.

In der Zeit der Operationen und des Schmerzes hätte ich mir eine Website gewünscht, auf der ich Informationen finde, wie ich mein Leben mit Rückenschmerzen einfacher und leichter gestalten kann. Neben den Tipps für den Alltag ist es mir auch wichtig, mit meinem Beispiel Mut und Hoffnung zu geben. Es gibt ein Leben nach dem Schmerz.

In Liebe und mit einem Lächeln

Eure Sibylle

 

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